6 Geheimnisse – So wirst du zum extrem erfolgreichen Torwart

Viele Torhüter fragen sich: Wie werde ich zu einem erfolgreichen Torhüter? – Egal ob Bundesliga oder Kreisliga, es gibt 6 Geheimnisse, die dich zu einem extrem erfolgreichen Torhüter machen!

Diese 6 Geheimnisse hat uns einer der erfolgreichsten Bodybuilder der Welt verraten. Sie alleine sind schon Inspiration genug und sprechen für sich selbst.

Für dich haben wir seine 6 Geheimnisse für Erfolg auf deine Position als Torwart angepasst! Lies weiter und erfahre, wie du richtig krass Erfolg haben wirst. Egal in welcher Liga.

1. Vertraue in dich selbst und dein Können!

Das wichtigste, was ein Keeper auf dem Platz machen muss ist: Selbstvertrauen ausstrahlen!

Damit meine ich weder Arroganz noch Überheblichkeit, sondern das Vertrauen in sich selbst.

Ein Keeper mit Selbstvertrauen ist weder hektisch noch übertrieben laut/aggressiv, sondern wirkt durch seine Ausstrahlung auf die Feldspieler ein:

  • Die eigenen Vorderleute werden durch dein Selbstvertrauen beruhigt und werden selber stärker.
  • Die Gegenspieler kommen nicht auf dumme Gedanken und laufen nicht bei jedem Rückpass auf dich zu oder versuchen dich mit einem Heber zu überlisten.

Jetzt aber die Frage: Wie bekommt man Selbstvertrauen (schlimmer noch … wenn man keins hat?)

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und trotzdem wissen sie Viele nicht:

Die musst die einfachen Dinge tun!

Denn dann weißt du, dass du die Dinge, die du machst, auch richtig machst.

Konkret heißt Einfachheit hier folgendes:

  • Klare Bälle spielen: Im Zweifel einen langen Flugball über die Flügel, statt den Mittelfeldspieler mit dem Rücken zum Gegner anspielen.
  • Situationen 100% klären: Beim Rauslaufen außerhalb des 16ers den Ball ins Aus oder weit nach vorne schlagen, statt einen Mitspieler anspielen (und dein Tor ist dann meilenweit leer).
  • Torschüsse sicher entschärfen: Im Zweifel den Ball nach außen Abwehren, statt versuchen ihn zu Fangen und er prallt nach vorne weg.
  • Flanken richtig angehen: Wenn du raus kommst, muss der Ball geklärt werden. im Zweifel Wegboxen statt im größten Getümmel am Elfmeterpunkt versuchen sicher zu fangen.

Dann hast du die Basis erreicht: Du hast vertrauen, dass du jede Aktion sicher entschärfst.

Das heißt nicht, dass du nie den Ball sicher fangen sollst oder du nie den Mitspieler im Feld anspielen kannst.

Aber um Sicherheit und damit Selbstvertrauen zu bekommen, musst du eben klein anfangen und erst mal die einfachen Dinge richtig tun.

Wenn das mal klappt, kann man darauf aufbauen und dann das eigene Spiel weiterentwickeln.

Wichtig für deinen Erfolg!

Feldspieler müssen dir vertrauen können. Das können sie nur, wenn du dir selbst auch vertraust. Irgendwie riechen Feldspieler, wenn du unsicher bist und bringen dich dann komischerweise selbst immer mehr in Verlegenheit.

Bring also Ruhe und Sicherheit in dein Spiel und deine Ausstrahlung wird souverän wirken. Deine Mitspieler und Trainer zahlen dir das mit Vertrauen zurück.

Du kannst jetzt den nächsten Schritt wagen: Brich ein paar Regeln!

2. Brich die Regeln (ein kleines Bisschen)!

Nicht die angepassten Keeper sind extrem erfolgreich, sondern die Keeper, die authentisch sind. Und das heißt manchmal auch, dass man ein paar Regeln brechen muss (nicht DFB-Regeln oder Gesetze, aber eben das, was andere so als normal ansehen).

Wenn du genug Selbstvertrauen hast und darin stark bist, was du machst, dann kannst du die Grenzen etwas austesten und verschieben.

Beispiele für das Brechen von Regeln:

  1. Geh weiter aus deinem Strafraum raus als alle anderen Keeper der Liga
  2. Antizipiere Konter und lauf den Ball weit draußen im Feld schon ab
  3. Traue dich Flanken am Elfmeterpunkt zu fangen und nicht nur im 5er
  4. Steh mit dem Rücken zum Elfmeterschützen
    (nur machen, wenn du auch ein Elferkiller bist 🙂 )

Überleg mal, welche Keeper international extrem erfolgreich waren oder sind:

  • Manuel Neuer (Weltmeister), indem er das moderne Torwartspiel jenseits des Strafraums revolutioniert hat
  • Petr Cech (Welttorhüter), weil er so verrückt war nach einer schweren Kopfverletzung mit einem Helm zu spielen
  • René Higuita (El Loco – Der Verrückte), weil er die Eier hatte einen Schüsse mit der Hacke aus dem Tor zu schlagen
  • Fabien Barthez (Welt- und Europameister), weil er trotz seiner geringen Größe (nur 1,83m) den Mut hatte ins Tor der Nationalmannschaft zu stehen

Mein Tipp für dich

Sei gerne ein bisschen anders. Immerhin bist du der einzige, der bei einem Sport, der „Fussball“ heißt, fast ausschließlich seine Hand benutzt.

Das kann ja gar nicht normal sein 🙂

3. Habe keine Angst vor dem Scheitern!

Als Torhüter musst du im Spiel viele wichtige Entscheidungen treffen: Gehe ich zur Flanke raus, reicht es mir noch den Ball vor dem Spieler zu erreichen, soll ich fausten oder fangen.

Im schlimmsten Fall führt deine Entscheidung zu einem Gegentor oder gar einer Niederlagen. Man kann einfach nicht immer gewinnen.

Aber das ist die Verantwortung, die wir als Torhüter tragen und du musst akzeptieren, dass nicht alle deine Entscheidungen richtig sein können.

Das darf dich nicht davon abhalten eine Entscheidung zu treffen und zu zögern. Denn Zögern bedeutet fast immer die falsche Entscheidung.

„Angst fressen Seele auf“…

… hat mal einer der erfolgreichsten Stürmer der Bundesliga gesagt. Und der Satz stimmt zu 100%.

Wer Angst hat kann nicht gewinnen. Versuche also die Angst vor dem Scheitern zu verlieren, indem du akzeptierst, dass du ab und an einfach daneben liegen wirst mit einer Entscheidung.

Mein Gott, es ist nur ein Spiel… 🙂

4. Ignoriere die Pessimisten und Schwarzmaler!

Es gibt viele Leute, die dir sagen: Das kannst du nicht, das wird nichts oder das hat noch niemand so gemacht.

In Wirklichkeit reden diese Menschen aber nicht über dich, sondern über sich selbst.

Sie sind unzufrieden mit sich selbst und projizieren eigene Konflikte und Minderwertigkeitskomplexe auf dich, um sich besser zu fühlen.

Aber glaub mir: Die Schwäche anderer Menschen muss dich nicht interessieren. Lass sie mit sich selbst unzufrieden sein, aber als Torwart darfst du dich nicht um ihr Geschwätz kümmern.

Von außen ist alles einfach zu kommentieren. Der wirklich Mutige steht aber auf dem Platz und hat ein Paar Torwarthandschuhe an. Das musst du dir immer vorstellen, wenn ein ewig negativer Zuschauer neben dem Platz rumnörgelt.

Meine Meinung zu den ewigen Pessimisten neben dem Platz

Von außen ist alles einfach zu kommentieren (gibt ja auch gefühlt 82 Mio. Bundestrainer) . Der wirklich Mutige steht aber auf dem Platz und hat ein Paar Torwarthandschuhe an.

Das musst du dir immer vorstellen, wenn ein ewig negativer Zuschauer neben dem Platz rumnörgelt.

5. No Pain – No Gain: Trainier dir den Arsch ab!

Man kann die sportliche Karriereleiter nicht mit den Händen in den Hosentaschen nach oben klettern.

Am Schluss kommt es darauf an, wie viel Zeit und Mühe du in deinen Sport investierst .

Es gibt eine Faustformel im Sport: Wenn du auf höchstem Niveau spielen willst, musst du 10.000 Stunden Training in deinem Sport absolvieren.

Dann bist du ein Experte!

Das heißt, jede Stunde zusätzliches Training bringt dich deinem Ziel näher, zum besten Torwart in deinem Verein, deiner Liga oder einem ganzen Land zu werden.

Nicht Talent entscheidet über Erfolg, sondern Wille und Einsatz.

Muhamed Ali – der größte Boxer aller Zeiten – wurde einmal gefragt „Wie viele Situps machst du?“.

Seine Antwort ist phänomenal:

„Ich zähle nicht, wie viele Situps ich mache, ich fange erst an zu zählen, wenn es weh tut.“

Mein Ratschlag für dein Training

Probiere wann immer es geht, bereits vor dem Mannschaftstraining eine Einheit Torwarttraining zu machen.

Zudem solltest du 1-2 mal mehr pro Woche trainieren, als deine Manschaftskollegen.

Somit kommst du schnell auf 5 Stunden zusätzliches Training pro Woche. Bei 40 Trainings-Wochen im Jahr sind das 200 Stunden mehr Training für dich.

6. Gib anderen etwas zurück!

Dieses Geheimnis ist sehr wichtig für deinen Erfolg. Egal ob im Sport oder im privaten Leben.

Du musst anderen etwas von deinem Erfolg zurückgeben.

Zum Beispiel:

  • Trainiere junge Keeper in deinem Verein
  • Gib einem Keeper, der keine guten Handschuhe hat ein Paar von dir ab
  • Schau dir das Spiel einer Jugendmannschaft an und lobe einen Nachwuchskeeper

Du wirst schnell merken, dass es Spaß macht, anderen etwas zu geben. Diese Menschen werden sich an dich erinnern und irgendwann etwas zurückgeben. Und wenn es nur Applaus ist, wenn du zum Spiel einläufst.

Bonus: Arnolds Six Rules of Success

Ich habe versucht, dir die 6 Geheimnisse von Arnold Schwarzenegger nahezubringen und auf deine Position als Torwart zu transferieren.

Doch wer könnte es am besten erklären? – Arnold selbst!

Hier gehts direkt zur berühmten Rede von Arnold Schwarzenegger und seine 6 Regeln für Erfolg. Viel Spaß mit diesem Video und nimm dir ein Beispiel an seinem außerordentlichen Erfolg als Bodybuilder!

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